Begrünung von Problemflächen

Gremienhintergrund/-ziel

Das Thema „Begrünung von Problemflächen“ ist seit vielen Jahren aktuell. Problemflächen können bei Eingriffen in die Landschaft oder durch Naturkatastrophen entstehen. Sie benötigen zur Ausbildung einer schützenden Vegetationsdecke Hilfe über bewährte standortgerechte Begrünungsverfahren. Ziel ist das möglichst schnelle Bedecken vegetationsloser bzw. renaturierungsbedürftiger Standorte durch eine Begrünung.

In mehreren Forschungsvorhaben der FLL in den 70er Jahren wurde eine Reihe praxisnaher Verfahren für die erfolgreiche Begrünung von Problemflächen entwickelt. Bei der Erprobung dieser Verfahren wurden, ausgehend von den ingenieurbiologischen Bauweisen des so genannten Lebendverbaus, zum Teil völlig neue Erkenntnisse gewonnen und zu ausgereiften Begrünungsverfahren für Problemflächen entwickelt.

Dies hält die FLL für bedeutsam genug, um die in den letzten 30 Jahren gewonnen Erfahrungen in Form von Empfehlungen zur Begrünung von Problemflächen zusammenzustellen. Die vorliegende Empfehlung soll dazu beitragen, dass bei sachgerechtem Einsatz der enthaltenen Begrünungsverfahren neues Grün auch auf Problemflächen erzielt werden kann.

Im weitesten Sinne gilt dies sowohl für ehemalige Militärgelände als auch für Industriebrachen, Abraumhalden, Deponien, ausgekohlte Tagebau- und Altlastenflächen sowie für sonstige rekultivierungsbedürftige Areale.

Das Gremium ist derzeit passiv.

Gremienleitung

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