RWA Gütebestimmungen Stauden

Gremienhintergrund/-ziel

Nach DIN 18916 „Vegetationstechnik im Landschaftsbau – Pflanzen und Pflanzarbeiten“ müssen Stauden den FLL-Gütebestimmungen entsprechen. Diese definieren die einwandfreie Qualität, die dem Verwender bei fachgerechter Pflanzung und Pflege die art- bzw. sortenspezifische Entwicklung sichert. Darüber hinaus legen sie die Anforderungen an die Kennzeichnung und Verpackung fest. Abweichungen bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung.

Die Überarbeitung der letzten Ausgabe von 2004 wurde insbesondere erforderlich, da sich die gängige Praxis bei der Handhabung der Topfgrößen geändert hat. Wurden in der Vergangenheit häufig kleinere Topfgrößen verwandt, tendiert der Markt heute zu größeren Containern.

Die Handelsnomenklatur Stauden, Ausgabe 2011, Bund dt. Staudengärtner, wurde ebenso berücksichtigt, wie die Stärkung der Qualitätskriterien (Aushärtung der Triebe, Ausschluss überständiger Ware, etc.). Auch die exakte Abgrenzung vegetativ vermehrter Stauden zu deren Absaaten durch die Bezeichnung „S“ wie aus generativer Vermehrung, wurde in die neuen Gütebestimmungen eingearbeitet.

Die praktische Anwendung ist ein weiterer Schritt zur fortschreitenden Verbesserung der Qualitätssicherung in der Staudenproduktion.

Unter der Leitung von Joachim Trox hat das neukonstituierte Gremium die Gütebestimmungen zügig an aktuelle Neuerungen angepasst und seit Anfang Januar 2015 liegt nun die 4. aktualisierte Fassung vor.

Gremienleitung:

Joachim Trox

Gremienpublikationen:

Ansprechpartner FLL-Präsidium:

Hartmut Weimann

Ansprechpartner FLL-Geschäftsstelle:

Alice Stahl


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