AK Golfanlagen als Teil der Kulturlandschaft

Gremienhintergrund/-ziel

In Kooperation mit dem Deutschen Golfverband (DGV) hat die FLL in einem AK den Fachbericht „Golfanlagen als Teil der Kulturlandschaft – Planung und Genehmigung“ erarbeitet und 2007 veröffentlicht.

Kaum eine andere Sportart benötigt so große Flächen wie der Golfsport. Golf ist deshalb in hohem Maße Landschaftsbild bestimmend. Abhängig von Größe und Typ der Anlage sowie dem Verhältnis zwischen Spiel- und Biotopflächen kann das Flächenpotential einer Golfanlage für den Naturschutz – im Vergleich mit anderen Sportarten – recht hoch sein. Golfanlagen sind deswegen unbestritten Teil der Kulturlandschaft; ihre Bedeutung hängt jedoch auch von ihrer landschaftlichen Ausprägung und Qualität ab.

Der neue Fachbericht (erarbeitet gemeinsam von FLL und dem Deutschen Golfverband e. V.) möchte eine Sensibilität für Golfanlagen wecken, die durch umsichtige Standortsauswahl und Planung durchaus zur Aufwertung der Kulturlandschaft beitragen können. Als integrierte Bestandteile der Kulturlandschaft sollen sie durch ihre Großräumigkeit und ihr landschaftliches Potential das Landschaftsbild möglichst positiv beeinflussen und sich auf den Naturhaushalt so gering wie möglich auswirken.

Im Mittelpunkt des Fachberichtes stehen einerseits die komplexen landschafts- und umweltrelevanten Aspekte und Wirkungen von Golfanlagen, andererseits die Anforderungen, die an ihre Genehmigungsfähigkeit zu stellen sind.

Der Fachbericht wendet sich an Planer (Landschaftsarchitekten und Architekten), Träger der Bauleitplanung, Genehmigungsbehörden für Golfplätze, Träger, Investoren und Vorstände von Golfclubs, Greenkeeper (auch für Ausbildungsfragen), Naturschutzverwaltungen, Naturschutzverbände sowie Ausführungsbetriebe des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus.

Gremienleitung

Prof. Albert Schmidt

Ansprechpartner FLL-Geschäftsstelle

Christian Schulze-Ardey

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