RWA Bau von Golfplätzen

Gremienhintergrund/-ziel

Für den Bau von Golfplätzen gab es bis 1990 in Deutschland und den anderen europäischen Ländern keine verbindliche Richtlinie oder Norm. Die Planung und Ausführung erfolgte in Anlehnung an die Fachnormen des Landschafts- und Sportplatzbaues bzw. an die USGA-Bauweise oder nach freiem Ermessen. Die zunehmende Bedeutung des Golfsportes und der zu erwartende Zuwachs an Neu- und Umbauten von Golfplätzen erforderten zu dem Zeitpunkt als Voraussetzung einer fachgerechten Bauausführung jedoch dringend technische Regeln.

Die „Richtlinie für den Bau von Golfplätzen“ wurde von dem RWA Bau von Golfplätzen der FLL in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Golf Verband e. V. (DGV) und dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) erarbeitet und mit den betroffenen Verkehrskreisen abgestimmt.

Sie gilt inzwischen als das Standardwerk für den Neu- und Umbau von Golfplätzen. Die Regeln der Golfplatzbaurichtlinie entsprechen den Anforderungen an funktionsgerechte Standardplätze und können sinngemäß für alle Golfplatzarten einschließlich ihrer Übungseinrichtungen angewendet werden. Sie basieren auf Ergebnissen und Erfahrungen einschlägiger Forschung, Beratung, Planung und Bauausführung.

Die Anwendung der Richtlinie hat sich in der Bauausführung von Golfplätzen bewährt und ist in Ausschreibungen und Verträgen für Neu- und Umbauten nicht mehr wegzudenken. Bei Nichtbeachtung oder Abweichungen von diesen Regeln können sich erhebliche Einschränkungen und darüber hinaus auch Mehrkosten in der Folgezeit durch höheren Pflegeaufwand und früher erforderliche Renovationsarbeiten ergeben.

2008 wurde die 4. überarbeitete Ausgabe der Golfplatzbaurichtlinie veröffentlicht. Der RWA ist derzeit nicht aktiv.

Gremienleitung

Rainer Preißmann

Ansprechpartnerin FLL-Geschäftsstelle

Tanja Büttner

Gremienpublikationen:

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