Leitbild / Selbstverständnis der FLL

Unser Anspruch/ Vision:

Erhalt, Entwicklung und nachhaltige Sicherung einer intakten Landschaft als Lebensgrundlage für Mensch, Tier, Pflanze erfordern unser verantwortliches Handeln.

Umsetzung/ Mission:

Wir wollen hierzu notwendiges Fachwissen vermitteln, Regeln und Arbeitshilfen für qualitativ hochwertiges Bauen und Pflegen in produktneutral einer Dienstleistungs- und Industriegesellschaft geben.

Als innovativer Regelwerksgeber der Grünen Branche geben wir Impulse zur Optimierung des technischen Knowhow bei Planung, Ausführung und Pflege, um private wie öffentliche Grünbereiche zu bauen, zu erhalten und zu entwickeln. Hierbei sehen wir uns dem gemeinnützigen Ansatz verpflichtet.

Kernaussagen für unsere Arbeit sind:

  • Ehrenamtliche Mitwirkung von Experten in interdisziplinären Gremien
  • Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis
  • FLL-Regelwerke/Fachberichte als Regeln der Technik zur Qualitätssicherung
  • breite Einbindung und Beteiligung von betroffenen Fachkreisen für einen breiten fachlicher Konsens bei der Festlegung von Qualitätsstandards
  • Verbreitung der Inhalte von Regelwerken in Fachtagungen und Veröffentlichungen
  • Neutrales Diskussionsforum für innovative oder interessensbedingt strittige Fachthemen als Dienstleistung für die gesamte grüne Branche
  • Initiierung und Begleitung von Forschungsthemen
  • Initiierung und Unterstützung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Zertifizierung)
  • Förderung eines nachvollziehbaren, fairen Wettbewerbs durch möglichst verbindliche und konkrete Vorgaben


Vom Präsidium beschlossen 12.2010

FLL-Verbändelandschaft

Die FLL - Regelwerksgeber und Diskussionsforum

Bereits seit 1975 setzt die FLL Regelwerksarbeit um und hat im Laufe der Jahre diese Arbeit immer weiter professionalisiert. Heute stellen ca. 60 interdisziplinär besetzte FLL-Arbeitsgremien Richtlinien, Handlungsempfehlungen und Fachberichte für die „Grüne Branche“ auf und schreiben diese fort.

Seit 1978 wurden für viele wichtige Arbeitsbereiche von Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau Regelwerke erarbeitet, die regelmäßig auf der Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen überprüft und bei Bedarf auch kurzfristig überarbeitet werden (hohe Aktualität!). Dies erfolgt ohne öffentliche Zuschüsse, die Mitarbeit von zurzeit ca. 500 Experten (Wissenschaftler, Vertreter von Behörden, Planungsbüros, Ausführungsbetrieben, Herstellern, Sachverständige) erfolgt ehrenamtlich.

Neben der FLL stellen für die „Grüne Branche“ in Deutschland vor allem 4 Organisationen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten Regelwerke/Normen auf: 1) Deutsches Institut für Normung (DIN); 2) Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen (FGSV); 3) Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) und 4) Verein Deutscher Ingenieure (VDI).

Diese Organisationen sind wie die FLL als Vereine organisiert. Unterschiede zur FLL bestehen u.a. in Organisationsstrukturen, der institutionellen Anbindung oder finanziellen Förderung durch Ministerien. Vergleichbar mit der FLL ist bei allen Organisationen die Normenarbeit in spezifischen Arbeitsgremien mit Beteiligungs- und Abstimmungsprozessen. Die FLL hat mit ihren Erfolgen in der Regelwerksarbeit ein gleich hohes Ansehen in der „Grünen“ Fachwelt erreicht, wie es z. B. die FGSV für das Straßen- und Verkehrswesen oder die DWA für die Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft haben.

Die FLL hat u. a. 33 Mitgliedsverbände (Berufs- und Fachverbände) und übernimmt fachübergreifend zu Themen aus den Bereichen Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau eine Rolle als Diskussionsforum. Nach einer mehrjährigen Kampagne Pro Alleebäume an Straßen, die die FLL federführend mit ihren Mitgliedsverbänden und den Umwelt- und Naturschutzverbänden geführt hat, treten seit einiger Zeit Themen wie Wert von Grün, Grün und Gesundheit, Forschungsforum Landschaft, Gehölzabnahmeberatung, Demografischer Wandel in den Vordergrund der Diskussionen.

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