Abgeschlossene Forschungsvorhaben
Gebäude Begrünung Energie: Potenziale und Wechselwirkungen
Prof. Dr.-Ing. Nicole Pfoser, Ausgabe 2014
Seit 2011 unterstützt die FLL die Aktion „Mehr Grün im Bauwesen“. Im Rahmen des Innovationsprogramms „Zukunft Bau“ besteht die Möglichkeit zur Einreichung von Forschungsanträgen mit „grünen Themen“ beim zuständigen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Als Ergebnis dieser Forschungsinitiative wurde der Leitfaden „Gebäude – Begrünung – Energie: Potenziale und Wechselwirkungen“ der TU Darmstadt in Kooperation mit der TU Braunschweig veröffentlicht.
Ziel des Vorhabens ist die Klärung und Zusammenfassung kombinatorischer Anwendungsmöglichkeiten von Gebäudebegrünung und regenerativen Energiegewinnungsmaßnahmen an Fassaden und Dächern unter dem Aspekt der Optimierung ihrer Potenziale, Synergien und Wechselwirkungen.
Wandgebundene Begrünungen - Quantifizierungen einer neuen Bauweise in der Klima-Architektur
Prof. Dr. Manfred Köhler, Ausgabe 2015
Seit 2011 unterstützt die FLL die Aktion „Mehr Grün im Bauwesen“. Im Rahmen des Innovationsprogramms „Zukunft Bau“ besteht die Möglichkeit zur Einreichung von Forschungsanträgen mit „grünen Themen“ beim zuständigen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Der Forschungsbericht „Wandgebundene Begrünungen: Quantifizierungen einer neuen Bauweise in der Klima-Architektur“ der Hochschule Neubrandenburg ist Ergebnis dieser Forschungsinitiative und leistet hiermit einen wesentlichen Beitrag für die Grüne Branche.
Die Begrünung von Gebäuden soll insbesondere vielen Hochbauarchitekten und weiten Teilen des Bauwesens näher gebracht werden. Umweltrelevanten Potenzialen begrünter Bauwerke müssen vor dem Hintergrund aktueller und zukünftiger Anforderungen des Klimawandels sowie der damit verbundenen Diskussion einer Energiewende mehr Beachtung eingeräumt werden. Dabei muss die Begrünung von Gebäuden auch durch die Anwendung vorhandener Richtlinien technisch-handwerklich und qualitativ-nachhaltig gesichert werden.
Kundenorientiertes Claim-Management
Prof. Dr. Felix Möhring, Ausgabe 2019
Der Forschungsbericht „Kundenorientiertes Claim-Management“ der Autoren Prof. Dr. Rudolf Haderstorfer von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und Herrn Prof. Dr. Felix Möhring von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zeigt Wege auf, das Konfliktpotenzial zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer in Bezug auf die Vergütungsansprüche zu reduzieren.
Erteilt der Auftraggeber während der Bauphase die Anordnung für Nachtragsarbeiten bzw. Änderungsaufträge, ergeben sich Abweichungen vom ursprünglichen Vertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer in Bezug auf die zu erbringenden Leistungen und damit auch auf die Vergütungsansprüche des Unternehmens im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.
Weitere von der FLL geförderte Vorhaben
Das Projekt 'Grauwasseraufbereitung für einen Münchner Schulgarten' ist im Kontext der Dissertation 'Blau-grüne Architektur: Entwicklung eines Planungswerkzeugs zur synergetischen Verknüpfung von Grünelementen und Wasserressourcen im urbanen Kontext' entwickelt worden. In dieser Dissertation wird die besondere Betroffenheit von Städten im Klimawandel betrachtet, wie z. B. die Unterbrechung des natürlichen Wasserkreislaufs, Starkregenereignisse, Überflutungen, Trockenheit sowie urban heat island effects und dabei der Frage nachgegangen, wie blau-grüne Infrastruktur Lösungsansätze liefern kann.
Dabei wird sich auf die blau-grüne Architektur fokussiert, bei der die Idee der blau-grünen Infrastruktur auf die Gebäudeebene angewendet wird, um eine synergetische Verknüpfung von urbanen Wasserressourcen und Vegetation in einem integrierten Planungsprozess bzw. zu einer Entwurfsstrategie zusammenzuführen.
Um die Entwurfsstrategie in der Anwendung zu testen und zu valdieren, wird beasichtigt diese im Kontext einer Lehrveranstaltung auf dem Schulgelände einer Waldorfschule in Schwabing zu erproben. Ziel des Projekts ist es, anhand der Entwurfsstrategie einen blau-grünen Prototypen zu entwickeln, in den sowohl die Grauwasseraufbereitung auf dem Grundstück und ggf. weitere Wasserressourcen wie Regenwasser sowie vegetative Bestandteile integriert sind.
Acht Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen bilden ein interdisziplinäres Planungsteam und übernehmen die Rolle der jeweiligen Fachplaner. Die erste Phase dient der Ermittlung der Planungsgrundlagen, die dann in einen Entwurf übersetzt werden. Die Ergebnisoffenheit der blau-grünen Lösung ist integraler Bestandteil der Entwurfsstrategie, um die Ziele der wasser- und pflanzenbezogenen Herangehensweise in einem iterativen Vorgehen zusammenzuführen. Es wird beabsichtigt, dass die Studierenden die Umsetzung des Entwurfs selber durchführen.
Von Beginn an werden die Interessen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte eng in die Planung einbezogen. Das gesamte Projekt wird Teil der Umweltbildung der Schule und hat damit auch einen pädagogischen Charakter. Den Schülerinnen und Schülern wird das Zusammenspiel von Wasser und Vegetation näher gebracht, während gleichzeitig das Bewusstsein für den Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser gestärkt wird.
In Deutschland existieren ca. 66.500 Sportfreianlagen (vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) 2012). Zweidrittel dieser Anlagen werden von der öffentlichen Hand betrieben (vgl. Sportministerkonferenz (SMK) 2002). Sportanlagen gelten als eine zentrale Voraussetzung für die Ausübung vieler Sportarten. Sie haben eine besondere Bedeutung für das Gemeinwohl in Deutschland und übernehmen laut BMWi eine zentrale gesellschaftliche Integrationsfunktion.
Auf der anderen Seite stehen Sportfreianlagen vor vielfältigen Herausforderungen. Hierzu gehört u. a. ein hoher Sanierungsbedarf, die geänderte Nachfrage nach Sportarten und die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt durch die verwendeten Baustoffe.
Das Ziel der Arbeit liegt in der Bestimmung der Nachhaltigkeit von bestehenden Sportfreianlagen und der Ableitung eines gesellschaftlichen Nutzens neben dem Sportnutzen. Hierfür ist zunächst festzulegen, welche Anforderungen aus Bewertungssystemen für Sportfreianlagen, Sporthallen, Freianlagen und Gebäuden im Bestand auch bei bestehenden Sportfreianlagen anzuwenden sind. Anschließend erfolgt eine Prüfung dieser Anforderungen an Bestandsanlagen, so dass der aktuelle Zustand zur Nachhaltigkeit ersichtlich wird. Mittels einer Expertenbefragungen sind die Anforderungen hinsichtlich ihrer Wirkung zu priorisieren. Hierzu werden die Expert*innen nach Wichtigkeit und Anwendbarkeit der Anforderungen befragt. Ein Vergleich der Ergebnisse der Bestandsanalyse mit denen der Befragung führt zu sogenannten Indikatoren der Nachhaltigkeit von bestehenden Sportfreianlagen. Diese Indikatoren sind Nutzenkategorien zum „Wert der Natur für Wirtschaft und Gesellschaft“ (TEEB) zu zuordnen, um so den gesellschaftlichen Nutzen darzulegen.
Seit Wintersemester 2017/2018 ist die Stiftungsprofessur „Nachhaltiges Rasenmanagement“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet. Der Masterstudiengang ist spezialisiert auf das Thema Rasen und dessen Anforderungen an Pflege und Gestaltung.
Die Professur ist durch Prof. Martin Thieme-Hack (Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur) besetzt.
Die FLL fördert die Einrichtung des Forschungs- und Lehrgebietes „Nachhaltiges Rasenmanagement – Sustainable Turfgrass Management“ mit einer jährlichen finanziellen Beteiligung über einen Zeitraum von zunächst fünf Jahren.

