Im Fokus der Beratungen standen beispielsweise fachliche Grundlagen zum Lebewesen Baum, Anforderungen an den Baumstandort, wasserwirtschaftliche Bemessungsgrundlagen und mögliche Bauweisen für Baumstandorte, die gezielter Bestandteil einer dezentralen Niederschlagsbewirtschaftung (umgangssprachlich „Baum-Rigolen“) sein sollen.
Bei den Beratungen bewiesen die Mitglieder des RWA unter der Leitung von Dr. Markus Streckenbach und Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut erneut viel Teamgeist und Bereitschaft sich den fachlichen Herausforderungen zu stellen.
Erklärtes Ziel ist es, die Belange von Stadtgrün, Wasserwirtschaft sowie Straßen- und Tiefbau gemeinsam zu denken und Lösungswege aufzuzeigen, die unterschiedliche Anforderungen und Ziele miteinander verbinden. Dabei profitiert der Ausschuss von den Fachkenntnissen der unterschiedlichen Fachdisziplinen.
Das zukünftige Regelwerk soll dazu beitragen:
- Die Ressource Niederschlagswasser gezielt für Bäume nutzbar zu machen.
- Bäumen einen nachhaltigen Standort zur Verfügung zu stellen und sie vor Umwelteinflüssen schützen.
- Den knappen Raum im Siedlungsbereich für die blau-grün-graue Infrastruktur optimal zu nutzen.
Für 2026 hat sich der RWA viel vorgenommen und wird Texte ausarbeiten und beraten. Die nächsten Sitzungstermine sind bereits für April, Mai, Juni und September 2026 geplant.

